Die Realisierbarkeit einer kulturkritischen Gesellschaftstheorie

Die Ereignisse aus dem Jahr 1968 werden als Krise oder Aufbruch in eine neue bessere Zeit gesehen. Damals hat in der BRD die junge Generation Fragen gestellt und Vorwürfe direkt artikuliert, die vorher mit einem Tabu belegt waren und somit gesellschaftliche Zusammenhänge aufgedeckt und sich ihnen widersetzt haben. Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Schülern und Lehrern, Bürgern und dem Staat wurden offen ausgetragen und führten zu Umwälzungen, die die BRD nachhaltig verändert haben. Unter den Autoritäten der damaligen Zeit gab es nicht nur solchen, die man umstürzen wollte. Die Studenten haben tapfere Partisanenkämpfer und kompromisslose Denker gesucht, an denen sie sich orientieren konnten. Drei Sozialphilosophen wurden zu Wegweisern der rebellierenden Jugend ernannt: Herbert Marcuse, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Wie gross war ihr Einfluss auf die Studentenbewegung? Wie sind sie mit diesem Umgegangen? Braucht eine antiautoritäre Krise Autoritäten? Die wechselseitige Beeinflussung und die Konflikte in dieser Relation sollen analysiert werden um schliesslich Rückschlüsse auf die Rolle von Autoritäten in Krisen zu machen.




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